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Neues aus der Nigeria-Partnerschaft I      
Spendenkonto: Stadtkirchenkreis Kassel, KontoNr. 220 02 01, EKK-Kassel BLZ 520 604 10 IBAN: DE 30 52060410 000 2200201 BIC: GENODEF1EK1 Zweck: Dreifaltigkeitskirche, Nigeria-Partnerschaft
Auszüge aus dem Bericht über die Reise des Beauftragten von Mission 21, Ulrich Bachmann, im Februar 2018: Zunehmend treten in der Region Wetteranomalien auf. Das Tschadsee-Becken ist massiv von den klimatischen Veränderungen betroffen. Rund 17 Millionen Menschen sind nicht mehr in der Lage, ihre existenziellen Bedürfnisse vollständig zu decken, und kämpfen um ihre Existenz. Nigeria befindet sich bereits jetzt im Vorwahlkampf, obwohl es noch mehr als ein Jahr bis zu den Parlaments- und Präsidentschaftswahlen dauert. Viele der Menschen sind sehr besorgt über die aktuelle politische Situation. Es besteht die Gefahr, dass die aktuellen Probleme und Krisen zunehmend für politische Zwecke instrumentalisiert werden. Für viele sind die Schwächen der aktuellen Regierung offensichtlich, denn sie hat es bis heute nicht geschafft, eine klare Antwort auf die Krise zu finden. Die Entführung von etwa 110 Schülerinnen des staatlich-technischen Frauenkollegs in Dapchi im Norden des Yobe States ist ein weiteres sehr trauriges und leidvolles Kapitel. Die Reaktion des Staates lief schockierend ähnlich wie nach der Entführung der Schülerinnen in Chibok ab. Zuerst wird der Vorfall dementiert, dann folgt eine schmerzvolle Phase der Falschinformation. Die betroffenen Eltern und Familien fühlen sich im Leid und Bangen um ihre Töchter allein gelassen. Die Dapchi-Entführung ist ein weiterer Schlag gegen die Bildung von Frauen. Mag Boko Haram auch militärisch geschwächt sein, die Terrormiliz ist mehr denn je in der Lage, Anschläge und Entführungen an der meist wehrlosen Bevölkerung zu verüben. Tatsache ist, dass große Gebiete um den Tschadsee zum Rückzugsgebiet von Boko Haram werden. Diese Gebiete sind von jeglicher Unterstützung abgeschnitten. In Maiduguri hat Ulrich Bachmann Menschen getroffen, die zwei Jahre und mehr in der Region in Gefangenschaft ausharren und dabei extreme traumatische Erfahrungen machen mussten, die wir uns nie vorstellen können. Die Kirche der Geschwister (EYN) versucht ihr Bestes, sieht sich aber mit überwältigenden Bedürfnissen der Bevölkerung konfrontiert, denen sie nie gerecht werden kann. Dennoch hat die Kirche in den letzten Jahren sehr vielen Menschen Hilfe geleistet, die sonst von niemandem unterstützt wurden. Ulrich Bachmann ist noch nie so sehr wie diesmal aufgefallen, wie die Kirche und die Bevölkerung generell jegliches Vertrauen in die Regierung verloren hat. Sie fühlen sich nicht nur allein gelassen, sondern auch nicht ernst genommen. Auffallend viele Menschen sprechen davon, dass die eigentlichen Grundprobleme der jetzigen Zeit Ungerechtigkeit und Armut, die Vernachlässigung von Minderheiten, schlechte Regierungsführung und die Erschöpfung der natürlichen Ressourcen sind. Die Menschen wirken aber keineswegs hoffnungslos, ganz im Gegenteil. Der Generalsekretär der EYN sagte zum Abschied: „Wir sind sehr beunruhigt, je näher 2019 rückt, doch mit Gott bleiben wir stark und widerstandsfähig“. Renate Ellmenreich war im November 2017 in Nigeria. Ihr Reisebericht ist hier.
WEIHNACHTEN 2018 Dear sisters in Christ, Greetings to you sisters in the name of our Lord Jesus Christ. The EYN Women Fellowship {ZME} send greetings to you all.  All the women fellowship are praying for all of you. Thank you very much for the money you people sent last year. We the ZME have used the money for those District church councils that did not get last year. In our District Church Councils {DCC} we have many orphans that lost their parents in the insurgency.  Because the orphans are many and the money is small  we had to do selection among them. The criteria we used is: A boy or girl that lost both parents or lost father only or mother only during the insurgency and also limited it to only those pupils in primary schools. They are many so we limited it to this. This year 2018 we gave orphans in fifteen (15)  DCC.Thus,two orphans in each DCC, total we gave thirty (30) orphans this year. Last year we gave two orphans in each District Church Council [DCC]. There were Nineteen {19} DCCs last year 2017 On behalf of EYN ZME we thank you very much for that money. May our good Lord bless you and may God replenish the source a hundredfold. Yes we do have prayers.  Our prayers are for peace and Spiritual growth for the women to be able to stand by faith in times of threat and challenges of witchcraft.   We also pray for the orphans and widows to remain faithful to the Lord in their situations.  We pray for women to have their voice heard in the Church and society.  We also pray for the growth and development of our projects and programmes, such as the Women development Centre where we train women and girls in skills for economic empowerment and the Nursery/Primary school. (Find pictures of children in school learning and those of the orphans assisted) Yes, we have a special project for the year 2019.  The project is the renovation and expansion of the ZME Guest House at the EY,N Headquarters  Kwarhi.,   This project is crucial to us, because it helps to accommodate women when they meet at the Headquarters as well as visitors and Pastors. Yes, there have been regular attacks, which, unfortunately is becoming more frequent.  However, we give thanks to God for keeping our members safe. Once again, we thank you very much for your care, concern, encouragement and support. On behalf of  EYN ZME, I send you our warm Christmas greetings.  Merry Christmas and Happy New Year in advance. Your Sisters in Christ   Awa Moses Thliza EYN ZME Director.