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Neues aus der Nigeria-Partnerschaft In den letzten Wochen ist es in unseren Medien wieder still geworden um die Situation in Nordnigeria. Die Flüchtlinge, die nach Europa kommen, berühren unmittelbarer. In der Region, in der die Angehörigen der Geschwisterkirche leben, hat es seit der Wahl des neuen Präsidenten Veränderungen gegeben. Die großen Straßen sind wieder passierbar. Auch manche Schulen sind wieder geöffnet. Man kann aber nicht sagen, dass Boko Haram besiegt ist. Die Gruppe hat sich aus den Städten in den Busch zurückgezogen und überfällt immer wieder Dörfer. Nach der Einnahme der Stadt Mubi und dem Kirchenzentrum der Geschwisterkirche EYN durch Boko Haram wurde auch das Frauenausbildungszentrum zerstört, das wir mit Hilfe unserer Spenden unterstützt hatten. Die Leitung der Frauen der Geschwisterkirche versuchte zunächst, eine Notversorgung für die geflüchteten Witwen und Waisen zu organisieren. Mittlerweile reisen die Leiterinnen in verschiedene Orte und geben Workshops, um Fähigkeiten zu vermitteln, wieder eigenes Geld zu verdienen. Auch wenn das Frauenbildungszentrum in seiner bisherigen Form noch nicht wieder aufgebaut ist, so beweisen die Frauen durch ihre Aktivitäten doch ihre Fähigkeit, sich gegenseitig zu unterstützen und Neues aufzubauen. Bei den Fahrten über die Dörfer hat die Leiterin der ZME auch erfahren, dass in manchen Dörfern extreme Wasserknappheit herrscht. Hilfe für eine langfristige Versorgung mit Trinkwasser ist dringend erforderlich. Abgeschnitten von den Hilfen der Hauptkirche ist der äußerste Norden Nigerias mit der Hauptstadt Maiduguri. Für diese Region hat eine ehemalige Mitarbeiterin von Mission 21 einen Verein (widow‘s care) gegründet. Ihre damalige Kollegin, eine nigerianische Lehrerin, leitet und koordiniert die Hilfen für die Binnenflüchtlinge, Witwen und Waisen. Diese Lehrerin, Rebecca B. war auf Einladung des Vereines in Deutschland und hat auch in Kassel einen eindrucksvollen Vortrag gehalten. In Maiduguri versuchen die Frauen ebenfalls die Witwen zu schulen, damit sie eigenes Geld verdienen können. So ist es ihnen gelungen, Muffins aus den zugänglichen Zutaten zu backen und diese zu verkaufen. Es wird deutlich, dass Hilfe zur Unterstützung dieser Tätigkeiten dringend erforderlich ist. Wir als Partnerschaftsgruppe beschränken uns im Augenblick auf die Hilfe für die Frauenorganisation, um sie bei ihrer Arbeit mit den Witwen und der Beschulung der Waisen zu unterstützen. Ein Teil der Unterstützung soll über die Leitung der ZME gehen, ein anderer Teil für die Frauen in Maiduguri, die Unterstützung über widow‘s care erhalten.       Den aktuellen Infobrief zur Lage in Nigeria vom Januar 2016 finden Sie hier: Nigeria Januar 2016
Spendenkonto: Stadtkirchenkreis Kassel, KontoNr. 220 02 01, EKK-Kassel BLZ 520 604 10 IBAN: DE 30 52060410 000 2200201 BIC: GENODEF1EK1 Zweck: Dreifaltigkeitskirche, Nigeria-Partnerschaft
Neues aus der Nigeria-Partnerschaft In den letzten Wochen ist es in unseren Medien wieder still geworden um die Situation in Nordnigeria. Die Flüchtlinge, die nach Europa kommen, berühren unmittelbarer. In der Region, in der die Angehörigen der Geschwisterkirche leben, hat es seit der Wahl des neuen Präsidenten Veränderungen gegeben. Die großen Straßen sind wieder passierbar. Auch manche Schulen sind wieder geöffnet. Man kann aber nicht sagen, dass Boko Haram besiegt ist. Die Gruppe hat sich aus den Städten in den Busch zurückgezogen und überfällt immer wieder Dörfer. Nach der Einnahme der Stadt Mubi und dem Kirchenzentrum der Geschwisterkirche EYN durch Boko Haram wurde auch das Frauenausbildungszentrum zerstört, das wir mit Hilfe unserer Spenden unterstützt hatten. Die Leitung der Frauen der Geschwisterkirche versuchte zunächst, eine Notversorgung für die geflüchteten Witwen und Waisen zu organisieren. Mittlerweile reisen die Leiterinnen in verschiedene Orte und geben Workshops, um Fähigkeiten zu vermitteln, wieder eigenes Geld zu verdienen. Auch wenn das Frauenbildungszentrum in seiner bisherigen Form noch nicht wieder aufgebaut ist, so beweisen die Frauen durch ihre Aktivitäten doch ihre Fähigkeit, sich gegenseitig zu unterstützen und Neues aufzubauen. Bei den Fahrten über die Dörfer hat die Leiterin der ZME auch erfahren, dass in manchen Dörfern extreme Wasserknappheit herrscht. Hilfe für eine langfristige Versorgung mit Trinkwasser ist dringend erforderlich. Abgeschnitten von den Hilfen der Hauptkirche ist der äußerste Norden Nigerias mit der Hauptstadt Maiduguri. Für diese Region hat eine ehemalige Mitarbeiterin von Mission 21 einen Verein (widow‘s care) gegründet. Ihre damalige Kollegin, eine nigerianische Lehrerin, leitet und koordiniert die Hilfen für die Binnenflüchtlinge, Witwen und Waisen. Diese Lehrerin, Rebecca B. war auf Einladung des Vereines in Deutschland und hat auch in Kassel einen eindrucksvollen Vortrag gehalten. In Maiduguri versuchen die Frauen ebenfalls die Witwen zu schulen, damit sie eigenes Geld verdienen können. So ist es ihnen gelungen, Muffins aus den zugänglichen Zutaten zu backen und diese zu verkaufen. Es wird deutlich, dass Hilfe zur Unterstützung dieser Tätigkeiten dringend erforderlich ist. Wir als Partnerschaftsgruppe beschränken uns im Augenblick auf die Hilfe für die Frauenorganisation, um sie bei ihrer Arbeit mit den Witwen und der Beschulung der Waisen zu unterstützen. Ein Teil der Unterstützung soll über die Leitung der ZME gehen, ein anderer Teil Wer direkt für das Witwenprojekt in Maiduguri spenden möchte: Kontoinhaber:  Renate Ellmenreich,  IBAN DE96 5206 0410 0004 9488 66,  BIC  GENODEF 1 EK 1     Renate Elmenreich war im Juli 2015 mit einem Fernsehteam in Nigeria. Ihren Bericht zur Lage können Sie hier nachlesen: Reisebericht        
WEIHNACHTSAKTION Überraschung! Nachdem es lange Anlaufschwierigkeiten gab, ist nun klar, dass wir in unserem Projekt, dem IDP-Camp Gurku bei Abuja tatsächlich eine BIOGASANLAGE bauen können, und zwar bald. Gleich hinter der neuen Schule werden die Schultoiletten gebaut. 600 Kinder müssen ja auch mal Pipi. Usw. Das Ergebnis, sowie den Mist aus einer nahe gelegenen Hühnerfarm und von vielen Schafen und Ziegen soll in eine kleine Biogasanlage geleitet werden und mit dem dort produzierten Gas kann in der Schulküche das Frühstück für die Kinder gekocht werden. Einige Witwen werden dafür angestellt und können sich und ihre Kinder dadurch selbst unterhalten. Natürlich ist Biogas in Afrika sowieso eine sinnvolle Sache: die Frauen müssen nicht mehr stundenlang jeden Tag auf Holzsuche gehen, um kochen zu können. Das schont auch die Umwelt. Und die Frauen stehen nicht mehr im Rauch der Feuer und ihre Kinder auf dem Rücken auch nicht. Und i-Tüpfelchen: sie müssen auch nicht mehr mühsam den fetten Ruß von den Töpfen scheuern, denn Gas rußt nicht. Aber zusätzlich hat das Projekt noch einen Bonus: Der Ingenieur, der uns hilft, die Anlage zu bauen, kommt aus Tansania. Süd-Süd-Kooperation. Das senkt auch die Kosten. Ja, die KOSTEN: Das ist nun unser Weihnachtswunsch, dass wir sie mit dieser Veröffentlichung zusammentragen können. Wir brauchen EURO  6000. Damit können wir hoffentlich die ganze Anlage fertigstellen. Sie dient dann als Pionierprojekt, um den Frauen zu zeigen, wie vorteilhaft es ist, mit Gas aus eigener Produktion zu kochen. Wenn dann alle  das haben wollen, möchten wir größere Akteure für die Verwirklichung gewinnen. Also, helfen Sie den Witwen, denen Bokom Haram die Ehemänner umgebracht hat zu einem Neuanfang im Leben - mit einer Spende? Vielen Dank!!! Konto: Widowscare, IBAN DE43 5206 0410 0104 9488 66 Stichwort: Biogasanlage. (Adresse für Spendenbescheinigung nicht vergessen) Wir fliegen Anfang Januar und beginnen mit der Arbeit. Spätestens im Februar gibt es dann Fortschrittsberichte samt Bildern. Als Aussicht hänge ich schon mal zwei an. In hoffentlich bleibender Verbundenheit Ihre/Eure Renate Ellmenreich