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Die Dreifaltigkeitskirche ist eine typische Kirche aus den 60iger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Sie ersetzt die alte Kapelle des Stadtteil Süsterfeld. Durch den neuentstandenen Stadtteil Helleböhn war die Errichtung einer größeren Kirche notwendig geworden.  Außerdem war die Kirche zugleich Standortkirche für die auf der angrenzenden Marbachshöhe stationierten Soldaten. Daher erklärt sich auch ihre Größe. Sie wurde so gebaut, dass 500 Menschen bequem in ihr Platz fanden. Geplant und gebaut wurde sie durch die Architektengemeinschaft Hübotter-Ledeboer-Busch aus Hannover. Weitere Kirchen dieser Architekten finden sich in Nord- und Westdeutschland. Eine besondere Schwesterkirche ist sicherlich die auf der Insel Helgoland, die ebenfalls vom selben Architekten stammt. Der Grundstein der Kirche wurde am Trinitatissonntag 1962 (17. Juni) gelegt. Die Einweihung fand am Triniatatissonntag 1963 statt (9. Juni 1963). Der Turm wurde erst im Juli 1963 erreichtet. Die Glocken folgten 1966 und 1969. Die Orgel des Orgelbauers Euler wurde 1966 in Benutzung genommen. Charakteristisch für die Kirche ist der 40 Meter hohe kupferbeschlagene Turm, der wie ein Finger in den Himmel ragt und weithin zu sehen ist. Das Kirchenschiff ist 32 Meter lang und 16 Meter breit.  Die Altarwand aus roten Klinkerbacksteinen lädt zur Konzentration ein, die Decke ist mit Holz verschalt. Insgesamt weist der Innenraum die Form eines Zeltes auf und erinnert daran, dass wir wanderndes Gottesvolk sind. Eine Besonderheit ist das Dreifaltigkeitsfenster des Glasmalers Hans Gottfried von Stockhausen  (1920 - 2010), der es  als Dickglasfenster ausgeführt hat an der Stelle, an der zuerst eine Außenkanzel vorgesehen war. Vielfältige Veränderungen hat die Kirche im Laufe der fünf Jahrzehnte erfahren. Besonders der Einbau einer Cafeteria im hinteren Teil der Kirche hat den Eindruck der Kirche geändert. Der kommunikative Charakter des Gottesdienstes  wird hier besonders deutlich, wenn nach dem Gottesdienst regelmäßig zum Kirchencafé eingeladen wird. Außerdem gibt es Gottesdienste (Sternstunden) in denen die Gesprächsmöglichkeit während des Gottesdienstes integriert ist. Jede Generation baut so mit an der Kirche und auch in Zukunft wird diese Kirche sicherlich weiter ihr Gesicht verändern.